Hui Buh das Schlossgespenst und die Geisterjäger

Rubrik: Knobeln, Merken, Geschicklichkeit

Außen Hui und innen Buh
Außen Hui und innen Buh
Bild: Tivola Verlag GmbH
Schlimme Dinge passieren. Auf Hui Buhs Schloss geben sich Geisterjäger die Ehre, um das berühmte Gespenst zu fangen. Nur einer kann es retten: der Spieler.
In über 60 Levels gilt es, den Fluchtweg für Hui Buh zu bauen. Das geht in drei Schwierigkeitsgraden, und Michael „Bully“ Herbig wirkt durchaus als Sprecher (nicht gerade vieler Worte). Damit wären wir mit den Vorzügen schon am Ende. Denn selten gibt es am Computer ein so lustlos zusammengehauenes Werk. Erstens läuft es wie die sattsam bekannten Rohrverlegespiele ab: nur dass jetzt passende Wegstrecken ausgelegt werden. Zweitens ist die Grafik schon vom ästhetischen Standpunkt aus echt gruselig: die Geisterjäger sind dermaßen schlecht animiert, dass der Spieler ihnen einen Geh- und den Grafikern eine Sehhilfe schenken möchte. Drittens dürften niemandem für so einen Schund 15 Euro abgeknöpft werden. Für zehn Euro liefern da andere Hersteller um einiges  bessere Spiele ab. Schlimme Dinge passieren.


Fazit:
Ein Spiel, das die Welt nicht braucht.



lieber nicht
Preisca. 14,95 Euro
HerstellerTivola Verlag GmbH
SpracheDeutsch
Veröffentlicht2007
Alterab 8 Jahren
USKFreigegeben ohne Altersbeschränkung
Text aus:spielen und lernen 06/07