LocoKid (Lehrer-/Schülertest)
Rubriken: Erstes Klicken & Vorschule, Mehrsprachige Software
Das Schwein grunzt. Und zwar drei Mal. Welches Grunzen entspricht der Realität?
Bild: _Hemming
Bild: _Hemming
Schön! Beim Installieren werden wir gefragt, in welcher Sprache wir die Software auf unserem Rechner haben möchten.
Mehrsprachig also. Noch sind es vier Sprachen. Beim Startbildschirm sind es dann sechs. Schrecklich. Ein Kunterbunt an Bildern wird hier angeboten. Weder Kind noch Erwachsener weiß, wo er zuerst klicken soll, um diesen unsäglichen Ort wieder verlassen zu können. Endlich. Hier kann also der Name, vermutlich für das eigene Benutzerprofil, eingegeben werden. Und jetzt? Nichts geschieht. Aha, das Alter lässt sich zwischen drei und acht Jahren festlegen. Hurra, wir haben die sieben Lernspiele (Abenteuer, Rechnen, Farben, Tiere, Musik, Muster und Malen) gefunden. Ist dieser mühselige Weg wirklich kindgerecht? Farben. Am Kran hängt eine rote Kiste. Klickt man auf den Zugwagon mit der gleichen Farbe, fällt die Kiste hinein. Klickt man auf den falschen, kann man sich bis zum Sankt Nimmerleinstag die gleiche Fehlermeldung anhören oder es endlich richtig machen. Na ja. In der Objektleiste lassen sich darüber hinaus bestimmte in Zusammenhang mit dem aktiven Bild stehende Gegenstände aktivieren. Zum Beispiel "der graue Wagen", der bei diesem Programm mit "der Grauer Wagen" betitelt wird. Die Stimme verbessert mit stereotypem Tonfall in "der graue Wagen". Wer hat nun Recht? Musik. Der Dirigent spielt Noten vor, die mit unterschiedlichen Farben angezeigt werden. Es soll nun auf die Glockenwagen geklickt werden, welche die Note soeben erzeugt haben. Die Farben der abgespielten Noten sollen also mit den Farben der Glockenwagen übereinstimmen. Was lernt man dabei über Musik? Die Hilfestellungen gehen gegen Null. Die Welt hat wirklich schon bessere Lernsoftware gesehen. Didaktisch ist sie völlig daneben. Die Bedienung erklärt sich nicht von selbst, der Lernstand ist nicht abrufbar und die Aufgabenstellungen sind zum großen Teil nicht dem Alter des Kindes angepasst. Hinzu kommen die inhaltlichen Fehler, die zum großen Teil durch eine schlampige Lokalisierung entstanden sind.
Mehrsprachig also. Noch sind es vier Sprachen. Beim Startbildschirm sind es dann sechs. Schrecklich. Ein Kunterbunt an Bildern wird hier angeboten. Weder Kind noch Erwachsener weiß, wo er zuerst klicken soll, um diesen unsäglichen Ort wieder verlassen zu können. Endlich. Hier kann also der Name, vermutlich für das eigene Benutzerprofil, eingegeben werden. Und jetzt? Nichts geschieht. Aha, das Alter lässt sich zwischen drei und acht Jahren festlegen. Hurra, wir haben die sieben Lernspiele (Abenteuer, Rechnen, Farben, Tiere, Musik, Muster und Malen) gefunden. Ist dieser mühselige Weg wirklich kindgerecht? Farben. Am Kran hängt eine rote Kiste. Klickt man auf den Zugwagon mit der gleichen Farbe, fällt die Kiste hinein. Klickt man auf den falschen, kann man sich bis zum Sankt Nimmerleinstag die gleiche Fehlermeldung anhören oder es endlich richtig machen. Na ja. In der Objektleiste lassen sich darüber hinaus bestimmte in Zusammenhang mit dem aktiven Bild stehende Gegenstände aktivieren. Zum Beispiel "der graue Wagen", der bei diesem Programm mit "der Grauer Wagen" betitelt wird. Die Stimme verbessert mit stereotypem Tonfall in "der graue Wagen". Wer hat nun Recht? Musik. Der Dirigent spielt Noten vor, die mit unterschiedlichen Farben angezeigt werden. Es soll nun auf die Glockenwagen geklickt werden, welche die Note soeben erzeugt haben. Die Farben der abgespielten Noten sollen also mit den Farben der Glockenwagen übereinstimmen. Was lernt man dabei über Musik? Die Hilfestellungen gehen gegen Null. Die Welt hat wirklich schon bessere Lernsoftware gesehen. Didaktisch ist sie völlig daneben. Die Bedienung erklärt sich nicht von selbst, der Lernstand ist nicht abrufbar und die Aufgabenstellungen sind zum großen Teil nicht dem Alter des Kindes angepasst. Hinzu kommen die inhaltlichen Fehler, die zum großen Teil durch eine schlampige Lokalisierung entstanden sind.
Fazit:
Das sagt der Lehrer: Selbst wenn man diese Software geschenkt bekommt, sollte man seine Kinder davor bewahren.
Das sagt der Schüler: Die ist doof.
| Preis | nur noch gebraucht erhältlich |
| Hersteller | _Hemming |
| Plattform | PC-Pentium, 16 Mbyte RAM, Windows 95/98 |
| ISBN | 4021659012677 |
| Sprache | Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch |
| Veröffentlicht | 06/00 |
| Alter | 4 - 8 Jahre |
